Lesung am 11. Januar im Nuts

Hermann Buhl
Kriemhild Buhl liest am Sonntag, 11.1. im Nuts aus „Mein Vater Hermann Buhl - der Ausnahmebergsteiger", ein autobiografischer Roman über die Höhen und Tiefen einer Bergsteigerfamilie“

Weitere Infos hier: https://www.nuts-diekulturfabrik.de/veranstaltungen.php?fuer=1&y=2026

Lesung Ihres Buches, „Mein Vater Hermann Buhl - der Ausnahmebergsteiger", ein autobiografischer Roman über die Höhen und Tiefen einer Bergsteigerfamilie“

Hermann Buhl, geb. 21.09.1924 - 27.06.1957, ist einer der legendärsten Bergsteiger aller Zeiten. Ihm gelangen über 50 Erstbegehungen in den Westalpen. Berühmt wurde Buhl vor allem durch seine Erstbegehungen von zwei Achttausendern im Himalaya Gebirge.

1953 bestieg er den Nanga Parbat (8.126m) im Alleingang. 1957 den Broad Peak (8.047m) im alpinen Stil gemeinsam mit der Seilschaft Kurt Diemberger, Marcus Schmuck und Fritz Wintersteller. Hermann Buhl gehört mit seinem Freund und Seilgefährten Kurt Diemberger und dem Sherpa Gyalsten zu den drei einzigen Menschen, die zwei Achttausender erstmals bestiegen haben, und ist bis heute eine Ikone des Alpinismus.

Buhl lebte mit seiner Frau Eugenie Buhl (geborene Högerle), einer gebürtigen Ramsauerin, und mit seinen Kindern Kriemhild, Silvia und Ingrid immer wieder im elterlichen Haus seiner Frau in der Ramsau im Berchtesgadener Land.

„Papa Lalalaya“ sagt das kleine Mädchen Kriemhild, wenn man sie fragt, wo ihr Papa ist. Da ist sie eineinhalb Jahre alt. Er ist im Himalaya, seinem Sehnsuchtsort, dieser Ausnahmebergsteiger Hermann Buhl, um seinen ersten Achttausender zu besteigen. Als er zurückkommt, ist er berühmt, ein „Rock“-Star. Der Held der Nation. Sein Leben nimmt rasant Fahrt auf, das Leben seiner Familie ebenso. Es sind hektische, chaotische, schillernde Jahre.

Vier Jahre später besteigt er als Erster seinen zweiten Achttausender und schreibt damit Alpingeschichte. Von dieser Expedition kommt er nicht mehr zurück. Sein Grab liegt im ewigen Eis. Er hinterlässt eine junge Frau und drei kleine Töchter.

Wie geht es weiter?Kriemhild Buhl beschreibt die Tragödie einer Familie, die im Schatten des Mythos versucht, das Leben zu bewältigen. Sie berichtet vom Lebensmut ihrer Mutter und vom Heranwachsen der Schwestern ohne Vater und sie erzählt, wie Ehefrauen von Helden oft eine Nebenrolle im eigenen Leben spielen und erst durch den Tod ihres Partners ihre eigene Identität finden.

Dieses Buch ist eine tief emotionale und gleichzeitig auch humorvolle Innensicht einer ungewöhnlichen Familie – ein Abenteueroman, erzählt aus der Perspektive von jungen Frauen, auf der Suche nach einem Vater und als Hommage an die Mutter Eugenie Buhl

Mein Vater Hermann Buhl, der Ausnahmebergsteiger- ein autobiografischer Roman über die Höhen und Tiefeneiner Bergsteigerfamilie.
Kriemhild Buhl

„Kriemhild Buhl öffnet dem Leser einen ganz besonderen Zugang zu diesem, außergewöhnlichen Mann, Vater und Bergsteiger. „
Reinhold Messner. Bozen, 27.08.2024